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Wie wichtig gut ausgebildete Jagdhunde sind,

weiß jeder, der beim Entenstrich oder den herbstlichen Treibjagden schon als Jäger oder Treiber dabei war. Nur ein Bruchteil des erlegten Wildes könnte ohne die feine Nase und den Jagdverstand unserer klugen Vierbeiner aufgefunden und einer sinnvollen Verwertung zugeführt werden.

Seit alters her begleiten den Jäger Hunde zur Jagd. Über Jahrhunderte züchtete man für die verschiedensten Jagdarten Hunde. Die Elterntiere wurden nach ihren Veranlagungen für den späteren Einsatz ausgewählt und so entstanden über 100 verschiedene Rassen.

Erst im ausgehenden 19. Jahrhundert legten verantwortungsbewusste Züchter Rassenstandards und Prüfungsordnungen fest. Vertreter der verschiedenen Rassen bildeten Zuchtclubs. 1899 wurde ein Dachverband, der Jagdgebrauchshundeverband geschaffen.

Der gut abgerichtete Hund gehört zur Jagd wie die entsprechende Kleidung und die Jagdwaffe. Mit seiner Hilfe ist die Jagdausübung erfolgreicher. Wildschweine lassen sich leichter aus der schneeverhangenen Dickung vor die Büchsen der Jäger bringen. Liegt der Fuchs im Bau, sind es die Terrier und Dackel, die Meister Reinecke aus dem Bau treiben. Nicht jeder Schuss bannt das Wild auf der Stelle und das angeschossene oder bei einem Verkehrsunfall angefahrene Wild muss nachgesucht werden. Das geschulte Auge des Jägers verfolgt die Wundfährte, solange entsprechende Zeichen des geflüchteten Wildes erkennbar sind. Fehlen sichtbare Zeichen, hilft nur die feine Nase des für die Nachsuche ausgebildeten Jagdhundes.

 

 

                                                                                                                                                                          (Bild: Gabi Weigert)

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